So machen Sie bessere Reisebilder

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Objektivtipp: SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical [IF]

Was ist ein Weitwinkelobjektiv?

Ein Weitwinkelobjektiv ist sozusagen das Gegenteil eines Teleobjektivs, man erkennt es an der kleinen Brennweite(nzahl). Die abgebildeten Objekte werden verkleinert dargestellt, wodurch gleichzeitig mehr auf dem späteren Bild zu sehen ist. Auch beeindruckend ist die Naheinstellgrenze dieser Objektive, man kann sehr nah an das Motiv herangehen und hat dennoch einen großen Aufnahmebereich und eine hohe Schärfentiefe. Die wohl häufigste Anwendung für ein Weitwinkelobjektiv sind Stadtaufnahmen und Landschaftsaufnahmen aufgrund des großen Bildausschnittes.

Objektivtipp Weitwinkelobjektiv

An Hand meines Projektes/Bilderserie möchte ich nun erklären, wieso dieses Objektiv hierbei so nützlich ist.

Bei diesen Bildern ist es schwierig, den „original Aufnahmestandort“ nochmals, viele Jahre später, einzunehmen. Da sich Städte verändern, je nach dem, wieviel Zeit zwischen den beiden Aufnahmen vergangen ist, mal mehr, mal weniger, muss man eben beispielsweise mittels Objektiv „tricksen“. Denn die Größenverhältnisse zwischen alter Aufnahme und heute sollen ja weitestgehend gleich sein. Beispielsweise Häuser sollen später in demselben Maßstab abgebildet sein. Da das kleine (alte) Bild vorgegeben und bis auf die Größe des Fotoabzuges nicht mehr änderbar ist, muss mit dem Objektiv bzw. der Entfernung gearbeitet werden, um die Größenverhältnisse anzugleichen. Je nach gewähltem Objektiv werden Objekte ja kleiner oder größer, als mit dem Auge sichtbar abgebildet. Wie bereits erwähnt, hat ein Weitwinkelobjektiv die Eigenschaft, die Objekte kleiner darzustellen – ideal in diesem Fall! Auch die geringe Naheinstellgrenze (0,24m) eignet sich perfekt. Denn man kann das alte Bild nur eine Armlänge entfernt vom Objektiv halten. Der Fotograf hält auch das Bild und passt es wie ein Puzzleteil in die sichtbare Szene ein. Wäre die Naheinstellgrenze des Objektives nicht so gering, würden erhebliche Teile im Bild unscharf abgebildet werden.

Auf dem ersten Bild sieht man die Ausgangssituation, typisch für ein Weitwinkelobjektiv laufen alle Fluchtlinien nach hinten im Bild zusammen. Ich stand hier etwa 5m von dem zu sehenden Haus entfernt, die Fenster sind ca. 2m hoch. So bekommt man vielleicht eine Vorstellung, wie das Objektiv „trickst“ und den Abbildungsmaßstab verändert. Auf der Aufnahme wirken die Fenster wesentlich kleiner, als man sie in Wirklichkeit mit bloßem Auge sieht.

Auf dem zweiten Bild sieht man eine fertige Aufnahme, bei der das alte Bild in die heitige Szene eingepasst wurde. Dass sich die Linien vom alten Bild bis ins neue Bild fortsetzen, gelang nur durch die Veränderung der Größenverhältnisse mittels Weitwinkelobjektiv.

Lots of free time, good food and interesting people – for many, a trip is the perfect opportunity to finally get back into photography. But do you sometimes also wonder why the pictures don’t really reflect the atmosphere you felt at your destination? The colours look drab, the faces are too dark, and the buildings seem crooked. In this article, we’ll show you three typical photo problems – and tell you how they can easily be avoided.

Problem 1: Dark shadows on faces

In holiday portraits, faces often look distorted. Eye sockets are dark, and there are odd black shadows under noses. This is because of the glaring sunlight which causes extreme shadows. The solution: Photograph people in the shade, where the light is softer. Use the reflections off pale walls to brighten up the remaining shadows in the eyes. You can also use an integrated pop-up flash to do this.

Problem 2: Converging lines

Photographs of tourist attractions can often look rather odd. The buildings seem to be caving in and don’t appear as they should. This is due to perspective distortion, which results in “converging lines”. This is inevitable when photographing a large building close-up with a wide angle. The solution: Try to snap the building from further away. There may even be a mountain nearby or a taller building from which you can look down and take the photo. Have a look at photos in travel brochures and try to find out where the photographer took the shot from.

Problem 3: Drab sunset

Sunset photos can turn out rather drab. The colours look a lot cooler than they actually were. This is due to an incorrect white balance, whereby the camera automatically corrects and neutralises the excessively warm colours. The solution: Turn off the automatic white balance and instead select the “Daylight” default settings. “Cloudy” will emphasise the warm effect even more. The alternative to this is to shoot in RAW mode and adjust the white balance on the computer.

If you follow these three tips, we guarantee you’ll come back from your next trip with some impressive images. Give it a try!

Want even more tips? Then keep your eye out for the Tamron newsletter. In each issue, we’ll be revealing the top tricks for constantly improving your photos one step at a time.

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