5 Foto-Fehler, die Sie 2014 nicht mehr machen sollten

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5 Foto-Fehler, die Sie 2014 nicht mehr machen sollten

Sind Sie auch mit einer Handvoll guter Vorsätze in das neue Jahr gestartet? Und wie sieht es damit aus? Machen Sie ernst, oder haben Sie „Mehr Sport, mehr Salat, weniger Alkohol“ bereits auf 2015 vertagt?

Wie auch immer es um Ihren Lebenswandel aktuell steht, fotografisch können Sie in diesem Jahr auf jeden Fall noch große Fortschritte machen. Konzentrieren Sie sich einfach darauf, einige schlechte Angewohnheiten abzulegen, die viele Fotografen plagen. Wie sonst im Leben schleicht sich auch im Umgang mit der Kamera allzu schnell ein gewisser Schlendrian ein. Die guten Fototugenden von einst sind dann bald nur noch eine vage Erinnerung. Wenn Sie 2014 bessere Fotos machen wollen und dadurch ein zufriedener Fotograf werden wollen, ist es Zeit, sich die folgenden fünf Foto-Fehler ein für alle mal abzugewöhnen.

Fehler 1 – Zu lange Rummachen

Wie oft haben Sie schon das perfekte Bild vor Augen gesehen, den entscheidenden Augenblick der Aufnahme dann aber doch verpasst? Sei es, weil Sie zuerst noch die richtige Blende einstellen mussten, der ISO-Wert gerade zu niedrig eingestellt oder noch der Deckel auf dem Objektiv war? – Derlei Ausreden zählen ab sofort nicht mehr. Wenn Sie ein gutes Motiv sehen, dann ist es als Hobbyfotograf sozusagen nunmehr Ihre Pflicht, es im Bild festzuhalten. Mit eben den Mitteln, die Ihnen im Moment zur Verfügung stehen. Stellen Sie die Kamera auf Programm-Automatik und halten Sie drauf!

Fehler 2 – Zu lange Zögern

Hier verhält es sich ähnlich wie bei Fehler Nr. 1: Weil Sie innerlich zögern – „Darf ich überhaupt fotografieren? Müsste ich dieses Bild nicht noch sorgfältiger komponieren?“ –, entgehen Ihnen die besten Motive. Diesen Fehler machen viele Hobbyfotografen, die vor lauter Skrupel und Grübelei eine echte Auslöse-Hemmung entwickelt haben. Abhilfe: Gewöhnen Sie sich aus Prinzip an, schneller abzudrücken als Ihr Schatten. Machen Sie sich vor dem Auslösen nicht zu viele Gedanken. Auch wenn es paradox klingen mag: Um gute Bilder zu machen, müssen Sie (für den Lernerfolg) zuerst schlechte Bilder machen.

Fehler 3 – Nicht nah genug

„Sind deine Bilder nicht gut genug, warst du nicht nah genug dran.“ Der Satz des legendären Magnum-Fotografen Robert Capa ist so abgedroschen wie wahr. Viele Bilder sind deshalb so schlecht, weil man einfach merkt, dass die Distanz zwischen Fotograf und Motiv viel zu groß war. Sei es im tatsächlichen Sinne (Entfernung) oder im übertragenen Sinne (innere Haltung). Machen Sie sich bewusst, was Sie eigentlich fotografieren wollen und dann bringen Sie eben das formatfüllend ins Bild.

Fehler 4 – Durch den Sucher durchschauen

Stichwort: formatfüllend. Die folgende Faustregel mag nach abstrakter Theorie klingen, ist für viele Fotografen aber tatsächlich der Schlüssel zum Erfolg gewesen: „Schauen Sie nicht durch den Sucher, sondern auf den Sucher.“ Stellen Sie sich vor, das Sucherbild sei eine Mattscheibe (was es übrigens tatsächlich ist). Auf diese Weise verhindern Sie, dass Ihr Gehirn das Motiv mental heranzoomt und vergrößert, es aber später im Bild viel zu klein und vollkommen verloren wirkt.

Fehler 5 – Die Kamera nicht dabei haben

Dieser Kardinalfehler passiert selbst passionierten Fotografen immer wieder, und wir müssen ihn wohl nicht weiter erläutern. Es handelt sich schlichtweg um Bequemlichkeit oder Nachlässigkeit. Die Folge jedenfalls sind fatal: keine Kamera, kein Bild. Wenn Sie 2014 bessere Bilder machen wollen, dann nehmen Sie Ihre Kamera mit. Immer! Überall hin! Nur wenn Sie fotografieren, haben Sie eine Chance sich weiter zu verbessern und zu einem wirklich glücklichen Fotografen zu werden.

Sie sehen schon: Unsere 5 Foto-Fehler sind recht einfach zu beheben. Im Grunde geht es lediglich darum, dass Sie einfach öfter frisch und frei drauflos fotografieren. Dann werden sich bessere Bilder ganz automatisch ergeben.

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