Sportliches Shooting auf Korsika

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Outdoor-Sportfotografie Christoph Oberschneider

Sportliches Shooting auf Korsika

Christoph Oberschneider sucht immer wieder neue Herausforderungen. Seine jüngste Fototour führte den Salzburger Sportfotografen nach Korsika. Mit von der Partie waren das Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di USD und das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di USD – das lichtstarke Zoom-Duo für professionelle Ansprüche.

Beeindruckende Bergpanoramen, atemberaubende Sandstrände, ein Mountainbiker, der sich in der Abendsonne einen steilen Berg hochkämpft – es sind packende Aufnahmen, die da an der Wand hängen und jetzt vom Fotografen kritisch beäugt werden. Christoph Oberschneider steckt mitten in den Vorbereitungen für eine Ausstellung. Intensiv arbeitet sich der Salzburger durch die Motive. Nur die besten Aufnahmen schaffen es in die Endauswahl. „Das ist jedes Mal wieder deutlich mehr Arbeit als erwartet“, seufzt er und freut sich zugleich über die Wertschätzung, die seinen Bildern entgegen gebracht wird.

Ein Faible für „echtes“ Licht

„Ich bevorzuge eine klare, minimalistische Bildsprache. Der Gedanke hinter dem Foto muss rasch ersichtlich sein“, sagt Christoph Oberschneider und zeigt die Aufnahme eines Rennradfahrers, der im goldenen Gegenlicht kraftvoll in die Pedale tritt. Entstanden ist das Bild frühmorgens auf Korsika. In der rauen Landschaft der Mittelmeer-Insel setzte der Fotograf den Sportler malerisch in Szene.

Christoph Oberschneider hat ein Faible liebt „echte“ Lichtstimmungen. Bis ins letzte Detail perfekt ausbelichtete und nachbearbeitete Studioaufnahmen sind seine Sache nicht. „Ich bin kein Fan von gestellten Szenen. Ich vertraue vielmehr auf meine Augen und meine griffbereite Kamera. Mit etwas Glück lassen sich so reale Szenen einfangen, die durch ihre klare Authentizität überzeugen.“

Die Sportfotografie ist der Schwerpunkt und die Passion von Christoph Oberschneider. Am liebsten hat er Mountainbiker und Skifahrer vor der Linse. Im vergangenen Jahr entdeckte er zudem die Landschaftsfotografie für sich. Mittlerweile bereiten ihm die Bilder am meisten Freude, bei denen es gelingt, die beiden Themen zu kombinieren. „Mich persönlich reizt an dieser Art der Fotografie auch der Mix aus körperlicher Anstrengung und fotografischer Herausforderung.“

Vom Filmen zum Fotografieren

Mit seiner ersten DSLR wollte Christoph Oberschneider eigentlich lediglich seinen Mountainbike- und Skivideos einen filmischeren Look verleihen. Doch schon bald wich die Begeisterung fürs Filmen der fürs Fotografieren. „Es ist faszinierend, wie sehr sich die Fotoaufnahmen vom Erlebten unterscheiden. Fotografie als reine Abbildung der Wirklichkeit empfinde ich als nicht sehr aufregend. Spannend wird es erst dann, wenn man es schafft, Emotionen zu transportieren oder sie durch das Bild stärker darzustellen, als es tatsächlich der Fall war.“

Um dieses Ziel während seiner abenteuerlichen Touren zu erreichen, beschränkt sich der Fotograf bei seinen Mountainbike- und Wandertouren auf ein Minimum an Equipment. Außer der Sony Alpha 99 und Alpha 77 II hat er nur das SP 24-70mm F/2.8 Di USD und das SP 70-200mm F/2.8 Di USD von Tamron im Gepäck. „Die Kombination aus kompakter Bauweise und Wetterschutz der beiden Tamron-Objektive eignet sich ausgezeichnet für längere Touren“, sagt Oberschneider, der nicht zuletzt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der lichtstarken, hochwertig verarbeiteten Tamron-Objektive schätzt. „Einerseits kann ich damit meine Motive optimal freistellen und schöne Unschärfe-Effekte verwirklichen. Andererseits habe ich auch die Möglichkeit, bei weniger guten Lichtverhältnissen tolle Aufnahmen zu machen, während die hohe Auflösung feinste Bilddetails wiedergibt. Sowohl das 24-70mm als auch das 70-200mm sind hier bei Offenblende sehr scharf.“

Ausgezeichnete Bildqualität

Die hohe optische Qualität der Tamron-SP-Objektive geht unter anderem auf die XLD-Elemente (Extra Low Dispersion) zurück, die in den Objektiven zum Einsatz kommen. Ihre Zerstreuungseigenschaften sind niedriger als bei Standard-LD-Linsen sind. Die Kombination der beiden Linsenarten sorgt für höchsten Kontrast und maximale Brillanz. Chromatische Aberrationen werden effektiv verhindert und Details selbst in den Randbereichen scharf wiedergegeben. Der Autofokus arbeitet dank Ultraschallmotor (Ultrasonic Silent Drive) flott, leise und sehr präzise. Die Objektive tragen nicht ohne Grund das „SP“ im Namen – das Kürzel steht für „Super-Performance“. Beim SP 24-70mm F/2.8 Di USD haben die Ingenieure nicht weniger als 17 Elemente in 12 Gruppen verbaut, beim SP 70-200mm F/2.8 Di USD sind es sogar 23 Elemente in 17 Gruppen. Die Versionen mit Nikon- oder Canon-Anschluss sind überdies mit einem Bildstabilisator (VC) ausgestattet. Sony-DSLRs verfügen über einen eigenen, internen Bildstabilisator, weshalb die Tamron-Ingenieure bei den Sony-Versionen auf dieses Feature verzichten.

Die Vorbereitungen für die anstehende Vernissage hat Christoph Oberschneider inzwischen abgeschlossen. Die Motive und Formate stehen fest. Doch fertig ist der junge talentierte Fotograf noch nicht. „Im kommenden Winter möchte ich dort weitermachen, wo ich letzten Winter aufgehört habe. Ich will meine Skifotografie auf ein neues Level heben, mit noch besseren Fahrern am Berg unterwegs sein, um spektakulärere Bilder zu bekommen.“ Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, bis die Bildauswahl für die nächste Ausstellung ansteht.

Die Ausrüstung

„Bei meiner Art von Fotografie kommt es auch auf eine kompakte und leichte Ausrüstung an. In der Regel packe ich neben meiner Vollformat-DSLR nur das Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di USD und das Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di USD ein. Die lichtstarken Profi-Zooms sind kompakt, robust und bieten eine hervorragende Abbildungsleistung. Damit bin ich für jede Situation gut gerüstet. Da ich für ein Stativ keinen Platz habe, verlasse mich in Extremsituationen voll auf die Bildstabilisatoren.“

Fünf Profi-Tipps für Outdoor-Fotografen

  1. Nie die Geduld verlieren oder von ersten Rückschlägen entmutigen lassen. Die Ausdauer ist wichtig, dann kommt die Erfahrung von ganz allein.
  2. Entwickle deinen eigenen Stil. Kreativität ist hier der Schlüssel. Spiele mit den Möglichkeiten deiner Kamera.
  3. Kenne dein Material und die Grundlagen der Fotografie. Übe mit Festbrennweiten, bevor du dich an Telezoom-Objektive wagst.
  4. Beherrsche die Sportart, die du fotografierst möglich selbst. So ergeben sich Sichtweisen und Blickwinkel, die andere Fotografen nicht so leicht auffallen.
  5. Habe deine Kamera immer griffbereit. Oft bleiben nur Sekunden um eine großartige Aufnahme zu machen. Da kommt es auf Schnelligkeit an.

Über den Autor: Christoph Oberschneider

Christoph Oberschneider, Jahrgang 1983, ist in Salzburg geboren und aufgewachsen. Während des Medizin-Studiums in Graz entwickelte er ein rasant ansteigendes Interesse für Fotografie und Film mit dem Hauptaugenmerk auf der Verbindung von Sport und Landschaft. 2012 präsentierte er beim Salzburger Bergfilmfestival seinen Kurzfilm „Days of Powder in Sportgastein“, im Jahr drauf folgten mehrere Top-Platzierungen bei internationalen Skifotografie-Wettbewerben. 2014 wurde er als einer von fünf Fotografen weltweit zum „Pro Photographer Showdown“ im Rahmen des renommierten „World Ski and Snowboard Festival“ nach Whistler, Kanada, eingeladen.

www.oberschneider.com

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